Sehenswertes in Erlangen

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Die Stadt Erlangen hat sehr viel Sehenswertes zu bieten. Dies hat sie ihrer langen und bewegten Geschichte zu verdanken. Die ehemalige Neustadt Erlangen, die heutige Innenstadt ist als barocke Planstadt errichtet worden. Heute gehört sie mit ihren geraden Straßen und den einheitlich gestalteten Fassaden zu den am besten erhaltenen und auch bedeutendsten Städten, die so erbaut wurden, in Deutschland. Dieser Stadtteil ist als Ganzes sehr sehenswert. Es gibt noch weitere historische Gebäude und Plätze, die man bei einem Besuch in Erlangen besuchen sollte. Unter anderem der 1705 erbaute Wasserturm oder das 1718 errichtete Egloffsteinsche Palais. Dieses Gebäude hatte in seiner Geschichte schon unterschiedliche Verwendungszwecke, wie zum Beispiel als Tabakfabrik, Armeninstitut oder Schule. Erlangen hat wunderschöne Kirchen und Brunnen, und vier öffentliche Gärten, in denen man sich auf angenehme Art die Zeit vertreiben kann.

Erlanger Bier
Zu Zeiten der Stadtgründung besaß jeder Bürger Erlangens das Recht, sein eigenes Bier zu brauen. Das sogenannte Gemeindebräuhaus stand in der Altstadt und konnte von jedem Bürger genutzt werden. Dies Brauhaus war bis ins Jahr 1813 mit ein paar Unterbrechungen in Betrieb. Einst beherbergte Erlangen um die dreissig Bierbrauereien und galt im 19. Jahrhundert international als Stadt des Gerstensaftes. Durch den frühen Anschluss ans Eisenbahnnetz konnten die Braustoffe und dann das fertige Bier sehr schnell und auf weiten Strecken gut transportiert werden. Es gibt noch heute schwedische und amerikanische Biersorten die unter dem Namen „Erlangen“ vermarktet werden. Von den ehemals 30 Brauereien gibt es heute noch zwei. Zum einen die Brauerein Kitzmann und zum anderen die Brauerei Steinbach. Grund für das Schwinden war zum einen die Wirtschaftskrise der zwanziger Jahre und die Tatsache, dass Erlangen den Fortschritt verschlief. In München wurde das Bier bereits elektrisch gekühlt, als Erlangen noch auf das Kellergewölbe des Burgberges vertraute.